Tief unter der Erde des Schauinsland
Wer wollte nicht schon immer sehen, wie zu früher Zeit Silber, Blei und Zink abgebaut wurden? Einfach mal wie ein Bergmann früher durch die engen Gänge des Stollens wandern.
Das Museums-Bergwerk Schauinsland lässt diese Reise zu. Seit 1976 wurde das Bergwerk, von der Forschergruppe Steiber und vielen Ehrenamtlichen, für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Oberhalb von Freiburg in der traumhaften Kulisse des Schwarzwaldes gelegen, lässt sich der Besuch in eine schöne Tagestour einfügen.
Drei Etagen des Bergwerkes können auf drei unterschiedlichen Touren besichtigt werden.
Die kürzeste Tour mit 45 Minuten bringt den Besucher 1 Etage unter die Erde, die längste mit 2,5 Stunden wartet schon mit 3 Ebenen auf, zu welchen man über Leitern in die Tiefe steigt.


Auf dem Weg warten Maschienen der verschiedensten Epochen auf den Besucher, vom pneumatischen Bohrhammer bist zur Elektrischen Stollenbahn. Die Museumsführer haben die eine oder andere interessante Erklärung auf Lager.
Die Zeit vergeht auf dem Weg von der Werkstatt, vorbei an der vielseitigen Techniksammlung wie im Fluge, in den schmalen Gängen erhält der Besucher einen Eindruck, wie anstrengend die Arbeit der Bergleute bis zur Schließung der Anlage 1954 war.
Nach der Erkundung der Stollen kann man sich vor dem Eingang der unterirdischen Welt mit gekühlten Getränken stärken.
Wer nun gerne eine Tour unter die Erde plant, der sollte vorher einen Blick auf den Flyer werfen, um sicher zu gehen, ob die Herausforderungen der Tour auch zu schaffen sind (auf der Tour über 3 Etagen müssen 13 Leitern gemeistert werden). Wichtig ist, dass vor Ort nur Bar bezahlt werden kann.
Die genauen Öffnungzeiten und weitere Infos findet Ihr wie immer auf der Homepage des Museums-Bergwerkes .
Im Anschluss kann man in Freiburg oder in der näheren Umgebung einkehren um die Abenteuer unter Tage mit einem kühlen Bier ausklingen zu lassen.



